Change Management

Haben Sie das Gefühl, dass es in Ihrer Firma kriselt? Wollen Sie Personalmaßnahmen durchführen, Änderungen einführen, Strukturen verändern und dabei das Betriebsklima nicht gefährden oder nachhaltig stören?
Wenn Sie ein kleines inhabergeführtes Unternehmen sind oder ein Mittelstandsbetrieb mit Geschäftsführung und das Gefühl haben: Dies wird eine schwierige Zeit! Unsere Mitarbeiter werden unzufriedener. Änderungen haben nicht richtig gegriffen. Holen Sie sich Unterstützung bei uns! Größere Betriebe verweisen wir gerne auf Kooperationspartner.
Wir helfen Ihnen durch systematische Analyse, wo des Pudels Kern steckt.
Unterstützend steht uns ein Team aus kompetenten Fachkräften (Psychologie, Steuerberatung und Betriebswirtschaft) zur Seite. Zusammen erarbeiten wir ein individuelles Konzept:
- wie arbeiten in Ihrem Team wieder für alle befriedigend ist
- wie Sie gesunde schwarze Zahlen schreiben
- wie Sie Kontrolle und Vertrauen in ein Gleichgewicht bringen
- wie Sie Ihre Organisationsstruktur umstellen
- wie Sie Ihr Mahnwesen richtig umsetzen
- wie Sie Ihre EDV strukturieren
- wie Sie die Stagnation überwinden
- wie Arbeit wieder Freude macht.
Rufen Sie uns an! Vereinbaren Sie mit uns einen Beratungstermin, wir stehen an Ihrer Seite und sind ehrlich mit Ihnen! Haben Sie auch schon unsere Seite Coaching besucht? Coaching kann in dieser Situation Klarheit bringen.

FOLGENDE FEHLER

können zu einer Krise im Unternehmen führen:
Unzureichende berufliche, fachliche und persönliche Qualifikation der/des Unternehmer/in
(ungenügendes kaufmännisches Wissen, ungenügende Führungskenntnisse oder unzureichende Praxiserfahrungen, fehlende Marktkenntnisse, fehlende Stellvertretungsregelung, Führungsschwäche, persönliche Eigenschaften wie Unzuverlässigkeit, Kontaktarmut, wenig Einsatzfreude, Alkohol-/Drogenabhängigkeit, Spielleidenschaft, kostspielige Hobbies, zu aufwendiger Lebenswandel, starkes außerberufliches Engagement)
· Mangelnde Planungs- und Marktinformation: Aufgabenbereiche sind zu groß, Aufgaben werden nicht delegiert, es besteht kein Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Vertrauen in der Führungsebene; keine genügende Vorbereitung auf unvorhergesehene Probleme, wenig realitätsbezogene Planung
· Falsches Unternehmenskonzept: Fehler bei der Gestaltung des Produkt- bzw. Dienstleistungsprogramms, einseitig technisch ausgerichtete Unternehmensführung
· Falsche Betriebsstätte: Fehlentscheidungen bei der Standortwahl, Fehlentscheidungen bei der technologischen Ausstattung und Rohstoffsicherung , Mängel bei der Betriebsübernahme
· Unzureichende Betriebsstruktur: Kapazitäten nicht ausgelastet oder zu schnell erweitert, falsches Warensortiment, überfällige Rationalisierungsmaßnahmen, veraltete Produktionsanlagen, zu hohe Mietbelastungen.
· Problematische Unternehmensgröße: bei jungen wachsenden Unternehmen muß die Organisation umgestellt werden, dadurch entstehen unerwartete Mehrkosten, z.B. durch Bedarf an qualifizierten MA, Auslagern von Betriebsbereichen
· Nachlässige Ermittlung des Kapitalbedarfs: unzureichende und fehlerhafte Finanzierung, zu wenig Eigenkapital
· Überschätzung der Ertragskraft: zu wenig Marktanalyse im Vorfeld.
· Schlechte Organisation und falsche Absatzpolitik: kein zielgruppenorientiertes Marketing
· Falsche bzw. fehlende Kostenrechnung und Kalkulation (mangelhaftes Kreditmanagement/Lieferantenkredite, verspätete Zahlungen oder Forderungsausfälle durch die Kunden, zu wenig Kunden
· Mangelnde Buchführung, Mängel im Rechnungswesen: unzureichende Finanzerschließung, Unterschätzen des kurzfristigen Finanzierungsbedarfs und der Zinsbelastung, zu geringe Liquiditätsreserven, zu hohe Fixkostenbelastung, fehlerhafte Verwaltung und falsches Personalwesen, zu hohe Lohn- und Personalkosten, häufige Wechsel der MitarbeiterInnen, unzureichende Qualifikation der Mitarbeiter.
· Fehlende Liquiditätsübersicht: z.B. durch Auslagerung der Buchhaltung geht der Überblick verloren oder die Übersicht ist unverständlich; fehlende Übersicht der Kunden und des Umsatzes, veraltete Buchungstechniken und lückenhafte Rechnungsbelege
· EDV-Einsatz ohne Vorbereitung
· Nichtbeachtung der steuerlichen Pflichten
· Falsche Gestaltung der Miet-, Pacht-, Kauf-, Arbeits- und Gesellschaftsverträge
· Falsche Rechtsform, Über- oder Unterversicherung
· Nichtbeachtung der Gründungsformalitäten
· Fehlende oder zu späte Beratung

ERSTE SCHRITTE des Change Managements

Change Management ist Problemfrüherkennung, d.h. das rechtzeitige Aufspüren von Chancen und Risiken.
Doch das erfordert Mut, denn man muss in der Lage sein, sich Fehler früh einzugestehen. Oftmals ist es bei Tagesstress kaum möglich, sich mit Fehlern zu beschäftigen, trotzdem sollten Sie sich diese Zeit nehmen, denn die Beschäftigung mit Krisen im Vorfeld, die sog. Prävention, zeugt von Weitsicht und aktivem unternehmerischem Handeln.
Mit Hilfe der folgenden Fragen können Sie erkennen, ob Ihr Unternehmen gefährdet ist. Beantworten Sie die Fragen so ehrlich wie möglich:
· Vermeiden Sie erfolgreich die Pleite?
· Gibt Ihnen Ihre Bank noch Geld? Sind Sie kreditwürdig?
· Reicht Ihr Bargeld? Sind Sie noch liquid?
Wenn Sie diese Fragen verneinen, sieht es äußerst kritisch für Ihr Unternehmen aus.
Sie sind bereits tief in der Krise. Ergreifen Sie Sofortmaßnahmen (siehe weiter unten).
Wie sieht es bei den folgenden Fragen aus?
· Haben Sie Ihre Kosten im Griff?
· Steigt Ihr Umsatz?
· Ist Ihr Betriebsergebnis wirklich gut?
· Haben Sie genug neue Kunden gewonnen?
· Haben Sie neue Produkte / Dienstleistungen?
· Haben Sie neue Geschäftsideen?
Beantworten Sie einige Fragen mit "nein", sollten Sie dringend etwas verändern. Je weiter am Anfang Sie die Fragen verneinen, desto problematischer ist Ihre jetzige Situation, desto mehr Maßnahmen müssen Sie kurzfristig ergreifen.
Bewahren Sie einen kühlen Kopf und lassen Sie sich eingehend beraten, z.B. bei einer Kammer, einem Verband oder einem Unternehmensberater.

ANALYSE DER KRISENSITUATION

Versuchen Sie, evtl. mit einem externen Berater oder Personen Ihres Vertrauens, folgende Fragen zu beantworten:
· Wo liegen die Existenz bedrohenden Probleme?
· Wo liegen die Stärken des Unternehmens?
· Wie ist die Vermögens- und Kapitalstruktur gegliedert?
· Wie hoch sind die Personal-, Materialkosten (Fix-, variable Kosten)?
· Welche Produkte können geändert, aufgegeben, neu eingeführt werden?
· Welche Märkte können erschlossen werden?
· Arbeiten Marketing und Vertrieb effizient?

EINLEITUNG VON SOFORTMASSNAHMEN

· Bringen Sie eine Bareinlage ein
· Verkaufen Sie nicht betriebsnotwendige Vermögensteile
· Treiben Sie ausstehende Forderungen ein, evtl. mit Hilfe einer Inkassofirma
· Versuchen Sie, Auszahlungen so lange wie möglich hinauszuschieben.
· Versuchen Sie, neues Beteiligungskapital zu bekommen.
· Überdenken Sie Ihr Unternehmenskonzept und definieren Sie Ihre Ziele neu.
· Kurzfristiges Ziel:
· Liquidität verbessern

MÖGLICHKEITEN

· Stillhalteabkommen mit großen Lieferanten
· Verhandeln mit Banken, um Konditionen zu verbessern, z.B. Umwandlung von Kontokorrentkrediten in langfristige Darlehen, Zinsverhandlungen
· Erhöhung des Kreditumfangs.
· Beantragen Sie ein Liquiditätssicherungsdarlehen (KfW, DtA), Verkauf mit anschließendem Leasing von Objekten (Sale and Lease Back).

MITTELFRISTIGES ZIEL

· Konsolidierung und Stabilisierung durch Straffen der Organisation.
· Vermindern Sie Kosten (z.B. Werkskantine, Dienstwagen, Zulagen).
· Führen Sie leistungsbezogene Entlohnung ein.
· Sorgen Sie für den Aufbau eines effizienten Mahnwesens.
 

LANGFRISTIGES ZIEL

Veränderung der Firmenstruktur:
· neue Gesellschafter
· andere Rechtsform
· Standortverlegung
· Zusammenlegung einzelner Betriebsbereiche
· neue Produktionstechnologien
· neue Produkte
· Programme
· Sortimente
· Märkte
 

STRATEGIEN

· Warten Sie nicht ab, bis Sie sich im Innern der Krise befinden, sondern sorgen Sie für eine frühzeitige Kurskorrektur.
· Entwickeln Sie Aufgabenstrategien, Konsolidierungsstrategien, Verdrängungsstrategien und Tätigkeitsfelder-Erweiterungsstrategien.
· Überprüfen Sie alle Geschäftsfelder und stellen Sie sie zur Disposition.
· Überprüfen Sie regelmäßig Produkte und Dienstleistungen, die den Erfolg des Unternehmens gefährden. Stoßen Sie schlecht laufende Angebote ab.
· Überprüfen Sie die Kosten für die verbleibenden Felder.
· Verbessern Sie die Qualität der Angebote in verbleibenden Feldern, senken Sie gg.falls die Preise.
· Ermitteln Sie neue Geschäftsfelder.
· Überprüfen Sie den Personalbestand.
Nehmen Sie die besten Leute Ihres Unternehmens, bilden Sie ein Sanierungsteam, sorgen Sie für externe Hilfe (Unternehmensberater, Sanierungsexperten). Außenstehende können Ihre Probleme oft besser analysieren als Sie selbst.
 

INFORMATIONSPOLITIK

· Reden Sie! mit Ihren Mitarbeitern, Marktpartnern, Kreditgebern.
· Informieren Sie die Beteiligten und Betroffenen! Mit einer echten Informationspolitik schaffen Sie Vertrauen. Das hilft Ihnen, die Krise leichter zu bewältigen.
Was Fehler mangelnder Informationspolitik sein können, zeigte sich bei verschiedenen Unternehmen in der Vergangenheit:
Durch zu langes Schweigen wurde die Chance vertan, Einfluss zu nehmen und Vertrauen zu schaffen. Letztes Beispiel: Karstadt.
Werden Aktionen und Schritte nicht von der Unternehmensführung erklärt, entsteht der Eindruck von Willkür und planlosem Handeln.

Wahres Change Management

Auch wenn Ihr Unternehmen krisenfrei ist, sollten Sie sich jeden Tag ein bestimmten Zeitraum nehmen, um sich gedanklich auf die Lösung einer Krise vorzubereiten. Es gibt leider keine Hotline, die man anrufen könnte, wenn die Lage kritisch wird. Deswegen sollte man sich immer wieder Zeit nehmen, sich auf Krisen vorzubereiten. Ändern Sie immer wieder Ihre Perspektive !
Zu gutem Change Management gehört auch, rechtzeitig einen Krisenplan zu entwickeln, d.h. eine Art Rezept, wie sich das Unternehmen in einer Krise verhalten wird. Außerdem sollten alle Beteiligten darin geschult werden, eine sich entwickelnde Krise anhand schwacher Signale zu erkennen.

1. Schritt: Beugen Sie der Krise vor, betreiben Sie Prävention

Machen sie sich eine Liste, was Ihrem Unternehmen Ärger bereiten könnte, überlegen Sie sich die möglichen Folgen und kalkulieren Sie die Präventionskosten. Auch wenn Sie nicht alle Unwägbarkeiten unter Kontrolle haben können, sollten Sie sich überlegen, was in einem Krisenfall zu tun ist.
Bauen auch Sie vor, indem Sie sich auf unerwünschte Ereignisse vorbereiten. Entwickeln Sie
· Aktionspläne
· Kommunikationspläne
· Notfallpläne,
· Back-Up-Systeme für Ihre Rechner
· pflegen Sie kontinuierlich Ihre Beziehungen.
"Mitten in einer Katastrophe ist es denkbar schlecht, neue Beziehungen anzuknüpfen und sich neuen Organisationen vorzustellen. Hat man sich vorher die Zeit genommen, Ansprechpartner zu finden, dann kann man auch um 2 Uhr in der Nacht anrufen, falls die Flut steigt und man erwartet, daß gut geplant und reibungslos agiert werden kann." (Elizabeth Dole, Präsidentin des Amerikanischen Roten Kreuzes.

2. Schritt: Sehen Sie die Krise realistisch. Wechseln Sie Ihre Perspektive !

Machen Sie sich ein eigenes Bild von der Situation, aber versuchen Sie auch, andere und Ihre Sichtweise zu verstehen. Sehen Sie ein Problem nie nur von der technischen Seite, sondern auch als PR-, d.h. Vermittlungsproblem, dem mit glaubwürdiger Öffentlichkeitsarbeit bzw. Informationspolitik begegnet werden kann.
Machen Sie sich nichts vor. Nur wenn Sie offen sind für das Problem, können Sie es auch lösen.

3. Schritt: Halten Sie die Krise so klein wie möglich. Nutzen Sie sie!

Sie müssen JETZT schwierige Entscheidungen treffen, und zwar schnell. Entscheiden Sie sich für EINIGE vernünftige und entschiedene Maßnahmen, warten Sie nicht ab, bis Sie ALLE Informationen haben. Schnelle, klare und nachvollziehbare Entscheidungen sind immer besser als gar nichts zu tun.
Versuchen Sie, glaubwürdig zu bleiben. Berücksichtigen Sie menschliche Gesichtspunkte, kümmern Sie sich und übernehmen Sie die Verantwortung.
Auch wenn es sich im ersten Moment schräg anhören mag: in jeder Krise, in jedem Problem steckt die Basis für einen neuen Erfolg. Natürlich gehört zur Krisenbewältigung auch ein Quentchen Glück, doch mit aktivem unternehmerischen Handeln können Sie eine Krise für Ihre Zwecke nutzen.

DER KREATIVE KRISENLÖSUNGSPROZESS:

Aus vielen Problemen können ganz schnell neue Chancen und Möglichkeiten entstehen, vorausgesetzt, Sie kennen die richtige Methode zum Lösen von Problemen, gehen ein Problem mit der richtigen Einstellung an und lassen Ihre Kreativität zu.
Überprüfen Sie Ihre Einstellung Probleme gegenüber: Neigen Sie zur Opferhaltung "Da kann ich sowieso nichts tun?" oder verdrängen Sie lieber "Ich habe keine Probleme"?. Wie wäre es mit: "Probleme sind Möglichkeiten in Verkleidung". Überprüfen Sie sich selbst: Welche Persönliche Einstellung hindern Sie bei der Lösung?
Mit der richtigen Einstellung können Sie tatkräftig und aktiv an Ihre Problem- und Aufgabenstellungen herangehen.
Phasen des kreativen Krisenlösungsprozesses:
· Nehmen Sie das Problem wahr, benennen Sie es und fragen Sie nach der Ursache.
· Was ist der Grund dieses Problems, und wie können Sie es bei der Wurzel packen?
· Das Problem genau beschreiben: Consider all facts - alles aufschreiben !
· Was ist passiert oder wird bald passieren?
· Wann ist es passiert oder wird es passieren?
· Wen oder was betrifft das Problem?
· Wie genau äußert sich das Problem?
· Welche Faktoren haben das Problem verursacht?

Entwickeln Sie Lösungsalternativen, sammeln Sie Ideen und Argumente, brainstormen Sie!
Wägen Sie Ihre Argumente ab, hinterfragen Sie sie und versuchen Sie mit Hilfe von Kreativitätstechniken unbekannte Möglichkeiten zur Lösung herauszufinden.
· Entscheiden Sie sich für eine Lösung, setzen Sie sie um und kontrollieren Sie den Erfolg.
· Oftmals hat ein Problem mehrere Ursachen, versuchen Sie, möglichst alle Ursachen herauszufinden, um geeignete Lösungsansätze zu erhalten.
· Formulieren Sie Ihre Ziele sehr genau.
· Gute Problemlösungen sind langfristig angelegt und helfen Ihnen ebenso wie gute Präventionspläne, im Krisenfall schnell und verantwortlich reagieren zu können.
So werden Sie immer schneller in der Lage sein, Probleme zu erahnen und zu verhindern, d.h. Krisen schon im Vorfeld zu erkennen und sie zu groß werden zu lassen.

Büroorganisation

Coaching

Change Management

Karriereplanung

bestsupport Stuttgart: http://www.bestsupport.de